Ihr Weg zum Modellflugpiloten
Das Steuern eines Modellflugzeugs ist gar nicht so schwer und mit etwas Übung und Geschick in wenigen Stunden von jedem zu erlernen. Wir vermitteln Ihnen das technische Grundverständnis und den richtigen Umgang beim Betrieb von Flugmodellen am Boden und in verschiedenen Flugsituationen. Schäden am Modell oder gar Abstürze werden damit in der Einstiegsphase vermieden.
 
Die ersten Schnupper-Flüge
Nach einer kurzen theoretischen Vorbereitung beginnen wir bereits am ersten Tag mit der Flugausbildung. Der Verein verfügt über drei Elektroflugmodelle, die ausschließlich zu Ausbildungszwecken eingesetzt werden. Gerne führen wir einige Schnupper-Flüge mit Ihnen durch, sodass Sie nicht gleich ein eigenes Flugmodell bauen und das notwendige Zubehör kaufen müssen. Wenn Sie bereits ein Modell besitzen, schulen wir nach einer kurzen technischen Begutachtung auch gerne auf diesem. Komplikationen während des Flugs werden so vermieden und Sie erleben später einen nahtlosen Übergang zu den Alleinflügen.
Wenn Sie Gefallen an unserem schönen Hobby finden und fest an der Flugausbildung teilnehmen möchten, benötigen Sie die Mitgliedschaft im Verein. Zusätzliche Gebühren für das bereitgestellte Equipment und die Flugstunden werden nicht erhoben. Kontaktieren Sie uns zur Terminvereinbarung!
 
 
 
 
Die methodische Modellflugausbildung
Nach den ersten Schnupper-Flügen und Erfahrungen beim Steuern eines anfängertauglichen Flugmodells beginnen wir mit der systematischen Modellflugausbildung im sogenannten Lehrer-Schüler-Betrieb. Dabei wird der Flugschüler durch einen erfahrenen Modellflugpiloten (dem Fluglehrer) unterstützt. Beide steuern das Flugmodell mit separaten Fernsteuerungen, die mit einem Kabel oder per Funk miteinander verbunden sind. Ähnlich einer Fahrschule kann der Fluglehrer dem Flugschüler so verschiedene Manöver vorfliegen, beim Steuern unterstützen und in kritischen Situationen eingreifen. Vor dem Start des Modells werden der Ablauf, die spezifischen Anforderungen und das Lernziel des Flugs besprochen. Je nach den Fähigkeiten und Lernerfolgen werden die einzelnen Steuerfunktionen individuell trainiert, bis der Flugschüler das Modell eigenständig in der Luft steuern  kann. Anschließend werden verschiedene Flugfiguren wie der Geradeausflug, der Vollkreis, der Quer- und Gegenanflug, das gleichmäßige Steigen und Sinken oder auch Tiefflüge trainiert. Wenn der Flugschüler auch diese Situationen beherrscht, werden der Landeanflug und das Durchstarten geübt, bis der Flugschüler stolz seine erste eigene Landung absolviert. Zum Abschluss der Modellflug-Ausbildung im  L/S-Betrieb lernen die Flugschüler das Starten und werden auf einige kritische Flugsituationen vorbereitet.
 
   
Die ersten Alleinflüge
Sobald der Flugschüler erfolgreich einige Flüge ohne Eingreifen des Fluglehrers absolviert hat, gehen wir zu den ersten Alleinflügen über. Dabei wird auf den Einsatz des L/S-Systems verzichtet und das Flugmodell mit einer einzelnen Fernsteuerung geflogen. Der Fluglehrer steht hinter dem Flugschüler, um diesen bei Fragen und Entscheidungen zu unterstützen, greift in den eigentlichen Flugbetrieb aber nicht mehr ein. Mit wachsender Erfahrung und Sicherheit zieht sich der Fluglehrer zunehmend zurück, bis sich der Flugschüler schließlich „Modellflugpilot“ nennen kann.
 
   
Unterstützung fortgeschrittener Piloten
Lebenslanges Lernen steht auch beim Modellflugsport auf der Tagesordnung. Neben den Grundfertigkeiten - die im Rahmen der Anfänger-Ausbildung vermittelt werden - gibt es unzählige weitere Feinheiten, Flugfiguren und den Kunstflug, die trainiert werden können. Unsere erfahrenen Piloten unterstützen Neulinge je nach deren Ambitionen dabei und helfen bei der Abstimmung des richtigen Modell-Setups. Auch stehen wir beim Einfliegen von neuen Modellen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad gerne zur Seite.
   
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